physiotherapie-boemer

Therapeutische und aktive Maßnahmen:


Physiotherapeutischer Befund


Manuelle Therapie


Krankengymnastik


Massagen / Reflexzonenmassagen


Manuelle Lymphdrainage


Entwicklungskinesiologie nach Hanke (E.-Technik)


         

Physikalische Therapie / Zusatzanwendungen:


Elektrotherapie / Elektrostimulation


Ultraschall


Schlingentisch


Thermotherapie




Physiotherapeutischer Befund:


Der Befund besteht im Wesentlichen aus Patientenbefragung und körperlicher Untersuchung und ist Grundlage der physiotherapeutischen Behandlung.

Er soll, so weit möglich, Ursachen und Art der individuellen Problematik offen legen und damit eine möglichst gezielte Therapie ermöglichen.


  Zurück zum Anfang ▲                                                                                 


Manuelle Therapie:


Spezifische physiotherapeutische Behandlungsmethode, ursprünglich eng verwandt mit der Chiropraktik. Auf Grundlage des dataillierten

manualtherapeutischen Befundes erfolgt die Therapie schonend mit spezifischen Mobilisations- und Stabilisationstechniken (spezielle Kräftigung). Alle Gewebe des Bewegungsapparates können dabei berücksichtigt werden. Die Therapie wird durch gezielte Heimübungen unterstützt.

In unserer Praxis werden verschiedene Formen der Manuellen Therapie angewendet. Siehe Therapeuten.


  Zurück zum Anfang ▲



Krankengymnastik:


Überbegriff für die Anwendung von gezielten Übungen oder eines Übungsprogrammes, man könnte auch „Bewegungstherapie“ sagen.  

Im Vordergrund stehen hier aktive Übungen, angeleitet, korrigiert oder unterstützt durch den Therapeuten.

Grundlage ist ein vorausgehender Befund. Je nach Ausbildung und Ausrichtung des Therapeuten können die Übungen aus verschiedenen Bereichen der Physiotherapie stammen.


  Zurück zum Anfang ▲



Massagen / Reflexzonenmassagen:

  

Spricht man allgemein von Massage, ist meist die klassische medizinische Massage gemeint, die unserem Kulturkreis entspringt. Mit den ihr eigenen Massagegriffen werden die schmerzhaften Gewebe gezielt behandelt.

Einen anderen Hintergrund haben die Formen der Reflexzonenmassage, bei denen man über die auf der Körperoberfläche angenommenen Reflexzonen zugeordnete Organe oder Funktionen positiv beeinflussen möchte (z.b. Fußreflexzonenmassage).

Es gibt weitere unzählige Massageformen aus aller Welt mit unterschiedlichster

Zielsetzung.  


  Zurück zum Anfang ▲



Manuelle Lymphdrainage:


Manuelle Lymphdrainage ist die Unterstützung bzw. Anregung des

Lymphabflusses durch gezielte therapeutische Griffe. Dies ist nötig, wenn ein

sogenanntes Lymphödem ( = vermehrte Ansammlung von Gewebsflüssigkeit

im Zwischenzellraum) besteht. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein (z.B.

angeborene Lymphabflussstörungen, Verletzungen, Operationen,

Entzündungen, Bestrahlungen, Tumore u.v.m.).

Das Lymphödem entsteht, wenn das gestörte Lymphsystem seiner Aufgabe,

Stoffwechselprodukte abzutransportieren, nicht mehr nachkommen kann.

Unter diesen Stoffwechselprodukten befinden sich Eiweiße, die Wasser binden

und somit das Ödem verursachen.

Bei den meisten Lymphödemen ist zusätzlich eine Kompressionsbandagierung

oder Kompressionsbestrumpfung nötig.


  Zurück zum Anfang ▲



Entwicklungskinesiologie nach Hanke (E.-Technik):


Durch die gezielte Aktivierung von Muskeln, Nerven und Gewebe wird die

angeborene Fähigkeit zu harmonischen Bewegungsmustern wiedererlangt.

Die evolutionär enwickelten und bei jedem Menschen angelegten

Basisbewegungsmuster sind bei vielen Erkrankungen gestört, so dass es zu

Fehlhaltungen, Schmerzen und anderen Symptomen kommen kann. Da die

Technik ganzheitlich über die Harmonisierung von Bewegung auf die Symptome

einwirkt, gibt es keine Erkrankung, die man aus physiotherapeutischer Sicht

nicht mit E.-Technik therapieren könnte.


  Zurück zum Anfang ▲



Elektrotherapie / Elektrostimulation:


Bei der Elektrotherapie werden je nach Indikation verschiedene Stromformen angewendet. Die Wirkungen können sein: Schmerzlinderung, Förderung des Stoffwechsels, Ödemresorption u.a.. Diese Anwendungen werden in der Regel als angenehm empfunden.

Die Elektrostimulation wird bei starken Muskellähmungen angewendet. Hierbei wird der Muskel bis zur Anspannung stimuliert, um ihn zu trainieren, bis die Lähmung nachläßt und aktives Training möglich ist.


  Zurück zum Anfang ▲



Ultraschall:


Der therapeutische Ultraschall ermöglicht die gezielte Förderung der

Gewebeheilung. Vor allem akute Verletzungen und tief liegende Gewebe sind

damit gut zu therapieren. Der Wirkungsmechanismus entsteht durch die

Ultraschallwellen mechanisch und thermisch (Wärme).


  Zurück zum Anfang ▲



Schlingentisch:


Der Schlingentisch ist eine Vorrichtung mit Seilzügen zum therapeutischen

Einhängen von Extremitäten, Wirbelsäule oder des ganzen Körpers. Die

Abnahme der Schwerkraft nutzt man bei verschiedenen Indikationen und

Therapierichtungen.


  Zurück zum Anfang ▲



Thermotherapie:


Die Thermotherapie ist die therapeutische Anwendung von Wärme oder Kälte.

Für die Wärmeanwendung stehen bei uns Heißluft (Rotlicht), Heiße Rolle und Naturmoorpackungen zur Verfügung.

Kälteanwendungen sind in Form von Coolpacks oder Eisabreibungen möglich.

 

  Zurück zum Anfang ▲